Kosten für den Hausbau & Hauskauf – Hausbaukosten & Hausbaukredit

Ein Haus zu bauen, erfordert im Vorfeld eine ausgiebige Planung, wo besonders die Kosten im Vordergrund stehen. Neben einer soliden Finanzierung, muss vor allem die Kalkulation genau überdacht werden. Wird für den Hausbau ein Bauträger eingeschaltet, wird in einem Vertrag ein verbindlicher Festpreis vereinbart. Handelt es sich allerdings um ein Architektenhaus, muss eine genaue Kostenschätzung vereinbart werden. Diese dient dann als Grundlage für die Finanzierung. Doch neben den üblichen Baukosten, fallen auch eine große Anzahl von Nebenkosten an, die auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen.

Vor dem Hausbau sollte man sich immer fragen, ob es günstiger ist ein Haus zu kaufen oder zu bauen.

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Die Kosten für das Grundstück

Einfamilienhaus mit Garten
Einfamilienhaus © bigstock.at, Kasia Bialasiewicz

Damit ein Haus gebaut werden kann, muss ein Grundstück vorhanden sein. Diese Kosten haben einen beträchtlichen Anteil am Gesamtvolumen. Der Preis richtet sich dabei einmal nach der Größe (Quadratmeterzahl) und der jeweiligen Lage. Besonders im städtischen Raum können die Grundstückskosten sehr hoch liegen, während in ländlichen Gegenden die Preise pro Quadratmeter deutlich günstiger ausfallen. Doch neben dem eigentlichen Kaufpreis für das Grundstück, können noch Nebenkosten anfallen, wenn dort zum Beispiel noch Abrisskosten für Gebäudeteile oder Bäume entstehen.

Oftmals ist es zudem sinnvoll eine Bodenprobe vorzunehmen, dabei wird genau analysiert, wie die Bodenbeschaffenheit in ein paar Meter Tiefe ausfällt. Gerade wenn ein großer und tiefer Keller gebaut werden soll, ist eine solche Maßnahme sehr sinnvoll.

Notar und Grundbucheintrag

Wurde ein passendes Grundstück erworben, muss mit Hilfe von einem Notar die Eintragung in das Grundbuch vorgenommen werden. Dabei fallen Kosten für die Arbeit des Notars an, sowie einmalige Ausgaben für den Eintrag beim zuständigen Bauamt. Selbst bei einem recht kleinen Grundstück muss hier mit Kosten im vierstelligen Bereich gerechnet werden.

Bauingenieur und Architekt

Noch bevor überhaupt der erste Stein gesetzt wurde, fallen bereits Kosten an. Dazu muss im Vorfeld ein Bauantrag mit einer genauen Baubeschreibung bei der Baubehörde eingereicht werden. Diese Unterlagen werden vom zuständigen Architekten erstellt. Die anfallenden Kosten für eine Baugenehmigung belaufen sich bei etwa 0,2 Prozent der jeweiligen Bausumme.

Die Kosten für den Architekten und den Bauingenieur ergeben sich aus einer Honorarleitlinie, wo die einzelnen Leistungen genau aufgelistet sind. Zu den benötigen Bauunterlagen gehört ein Lageplan, welcher von einem Vermesser (amtlich bestellt) angefertigt wird. Dabei sind ebenfalls Gebühren fällig. Im Bereich Ingenieurleistungen können bis zu 15 Prozent der eigentlichen Bauleistungen anfallen.

Versicherungen abschließen

Um das Ganze Bauvorhaben entsprechend abzusichern, müssen einige wichtige Versicherungen dafür abgeschlossen werden. Dazu gehören auf jeden Fall:

  • Eine Rohbauversicherung
  • Die Feuerversicherung
  • Eine Bauwesenversicherung
  • Eine Baufertigstellenversicherung
  • Die Bauherrenhaftpflicht
  • Eine Versicherungspolice für die Bauhelfer

Wenn das Eigenheim fertig gestellt ist, sollten vor dem Einzug eine Wohngebäude- sowie eine Elementarschaden Versicherung abgeschlossen werden.

Die Anschlusskosten

Damit das zukünftige Haus mit Wasser und Strom versorgt werden kann, müssen Anschlüsse vorhanden sein. Diese Erschließungskosten belaufen sich je nach Vorhaben auf durchaus einige tausend Euro. Wenn eine Gasheizung geplant ist, können hierfür noch einmal Extras Kosten anfallen. Zudem kommen noch Kosten für Telefon- und den Internetanschluss hinzu, wenn hier keine vorhandene Infrastruktur vorhanden ist.

Kosteneinsparung durch Eigenleistung

Bei einem Bauvorhaben lassen sich die Kosten häufig etwas senken, wenn der Bauherr selbst anpackt. Durch diese Eigenleistungen lassen sich bei den Gesamtkosten einige Einsparungen vornehmen. Allerdings werden die Kosteneinsparungen häufig etwas zu hoch bewertet. Besonders wenn das notwendige Fachwissen nicht vorhanden ist, kann dies zu einem Problem werden. Hier sollte im Vorfeld etwas niedriger Kalkuliert werden. Die eigene Muskelkraft und die Hilfe von Bekannten und Freunden darf auf keinen Fall zu hoch angerechnet werden. Außerdem ist es immer schwierig dafür eine genaue Abgrenzung für den Bereich der Gewährleistung zu benennen.

Die Inneneinrichtung

Im Bereich der Inneneinrichtung fallen Kosten durch Boden- und Wandbeläge an, außerdem sind Sanitär- und Einrichtungsgegenstände bei der Küche und im Bad fällig. Ein rechter hoher Kostenfaktor stellt zudem die Elektroinstallation in Form von Steckdosen, Leuchten und Lampen dar. Zudem kommen Kosten bei Türen und Fenstern hinzu. Sonderwünsche, zum Beispiel bei exklusiven Wand- oder Bodenbeläge schlagen noch einmal extra zu Buche.

Außenanlage und Gartengestaltung

Haus mit Garten - eigener grüner Garten
Haus mit Garten – Bild: bigstock.at, elenathewise, ID: 3894529

In den meisten Fällen wird zu einem Haus auch eine Terrasse mit Garten gewünscht. Bei einem Haus mit Garten kommen etwaige Zusatzkosten auf den Bauherren zu. Dies läuft unter den Bereich der individuellen Wünsche und muss Extra mit erfasst werden. Unter Umständen muss dazu der vorhandene Boden ausgetauscht werden und gegen neuen Mutterboden ersetzt werden. Ansonsten kann der Garten nach eigenen Wünschen angelegt werden. Zu beachten sind dabei vor allem Kosten für einen Zaun, Sichtschutz, sowie Sträucher und Hecken.

Um mit dem Fahrzeug ganz bequem auf das eigene Grundstück zu gelangen, bedarf es einer Einfahrt. In den meisten Fällen wird diese entsprechend gepflastert. Damit das Auto über Nacht geschützt ist, kann ein Carport oder sogar eine Garage für Abhilfe schlagen. Allerdings kommen hierfür locker einige tausend Euro dazu.

Haus kaufen oder bauen?

Für viele Menschen ist ein Eigenheim die größte Investition im Leben. Der Kauf und die Finanzierung wollen daher gut überlegt sein. Die meisten stellen sich dabei die Frage, ob man ein bereits vorhandenes Haus erwerben oder ein eigenes Bauprojekt beginnen soll. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung erwerben möchte, steht oft vor der Grundsatzentscheidung, ob neu gebaut oder ein Bestandsobjekt gekauft wird. Jede Variante birgt sowohl Vor- als auch Nachteile in sich. Daher sollte diese Entscheidung sehr gut überdacht werden. Die richtige Wahl zu treffen, ist alles andere als einfach, daher ist die Auswahl der persönlichen Kriterien immens wichtig. Entscheiden sie doch über die zukünftige Wohn- und Lebensqualität.

Soll ich ein Haus kaufen oder ein Haus selber bauen?

Viele bevorzugen den Bau anstatt den Kauf einer Immobilie. Selbstverständlich ist es schon anders, wenn man sein eigenes Haus nach seinen persönlichen Vorstellungen plant und gestaltet sowie beim Entstehen mit dabei ist. Hier kann man bestimmen, ob das Traumhaus einen Balkon haben soll, wie viele Räume benötigt werden, wie viel Platz die Küche einnehmen darf, ob eine Garage nötig ist und vieles mehr. Das individuelle Eigenheim kann am besten verwirklicht werden, wenn es durch und durch neu errichtet wird. Aber was ist billiger: Ein Haus zu kaufen oder ein Haus zu bauen? Wichtig ist sich in jedem Fall vorab zu entschieden, welchen Haustyp man bevorzugt bauen oder kaufen möchte.

Grundatzentscheidung zwischen Haus und Wohnung

Wer ein Haus erwirbt, unerheblich, ob gebaut oder gekauft wurde, hat gegenüber dem Besitzer der Eigentumswohnung den Vorteil, innerhalb der eigenen vier Wände alleine wohnen zu können. Ohne direkte Nachbarn innerhalb des Hauses. Allerdings muss auch bedacht werden, dass es in diesem Falle keine Hausgemeinschaft gibt, die sich allgemeine Reparatur- und Instandhaltungskosten teilen kann.

An dieser Stelle wird der Unterschied sehr deutlich, da es um den ganz persönlichen Geschmack geht. Auch im Hinblick darauf, ob man ein ganz individuelles Objekt bewohnen möchte oder mehr Wert auf ein bezahlbares Eigenheim legt.

Haus finanzieren - Hausbaufinanzierung
Baufinanzierung © bigstock.at, urfingus

Beim Hausbau die individuellen Wünsche umsetzen lassen

Im Vergleich zum Hauskauf ist der Neubau der eigenen vier Wände jedoch mit deutlich mehr Arbeit, einem erheblicheren Zeitaufwand und im Normalfall auch mit höheren Kosten verbunden. Ein Gebäude kann letztlich nicht von einem Tag auf den anderen aufgestellt werden. Auch bei einem Fertighaus oder Massivhaus ist eine lange Vorlaufzeit gegeben, in der der Bau ganz genau zu planen ist. Zahlreiche Ausgaben könnte man sich beim Hauskauf ersparen, wie etwa das Honorar, das der Architekt erhält, der Anschluss an das Stromnetz, den Kanal und vieles mehr sowie alle Kosten, die beim Erwerb einer Immobilie anfallen.

In vielen Fällen ist ein Neubau teurer als ein ähnlicher Altbau. Abgesehen davon, dass die Wünsche des Hausbesitzers so gut wie möglich berücksichtigt werden können, ist es möglich, beim Bau eines neuen Eigenheims jedoch noch zahlreiche andere Vorteile zu genießen:

  • Man kann sich sicher sein, dass sämtliche Installationen auf dem aktuellen Stand sind und erste nötige Sanierungsarbeiten erst in vielen Jahren zu erledigen sind.
  • Beim Erstbezug hat das Haus einen höheren Wert und eignet sich daher sehr gut als Vorsorgeanlage.
  • Man kann beim Bau der eigenen vier Wände dabei sein und kontrollieren, dass selbst hinter der Fassade für einem zufriedenstellend gearbeitet wird.

Ein großer Nachteil beim Hausbau ist jedoch, dass die Einhaltung des finanziellen Rahmens nie sichergestellt werden kann. Denn Fehler oder Bauverzögerungen wirken sich stets auch auf die Ausgaben aus. Je besser man kalkuliert, desto genauer ist das Einhalten der Vorgaben möglich. Jedoch steht bis zur Übergabe des Schlüssels immer ein entsprechender Unsicherheitsfaktor im Raum.

Während sich viele Kunden bereits in jungen Jahren zu einem Immobilienkauf entscheiden so gibt es wieder Andere die sich lebenslang ausschließlich für Mietobjekte interessieren. Ob Anmieten oder Kaufen – bei jeder der beiden Möglichkeiten der Immobiliensuche sollten einige Aspekte beachtet werden:

Ein Kaufobjekt macht in der Regel nur dann Sinn, wenn der Erwerber auch langfristig sesshaft werden möchte. Dieser Aspekt sollte vor allem bei der privaten Nutzung der Immobilie bedacht werden. Zudem ist es sinnvoll, dass beim Kauf einer Immobilie ausreichend finanzielle Rücklagen bestehen. Denn eine eigene Immobilie ist stets mit laufenden Kosten und Instandsetzungen verbunden, sodass auch unvorhersehbare Unkosten durchaus als “normal” angesehen werden sollten.

Im Gegensatz zum Kaufobjekt steht die Mietimmobilie – entweder in Form eines Hauses, einer Wohnung oder gewerblichen Fläche. Das Anmieten von Immobilien ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Kunde das Objekt zum einen nicht langfristig nutzen und zum anderen keinerlei objektspezifische Verpflichtungen eingehen möchte. Bei einem Mietverhältnis ist lediglich die monatliche Miete zu zahlen und die Immobilie entsprechend zu pflegen – alle mit dem Gebäude in Verbindung stehenden Verpflichtungen muss der Vermieter regeln.

Preisdifferenzen zwischen Stadt und Land

Haus bauen oder kaufen: was ist günstiger? Bei der Suche nach der passenden Immobilie spielt aber auch die Lage eine entscheidende Rolle. Selbstverständlich suchen viele Immobilieninteressierte zentrumsnah, sodass der Weg zur Arbeit bzw. zum Einkaufszentrum möglichst nah ist. Aufgrund der hohen Nachfrage an städtischen Immobilien liegen hier sowohl die Miet- als auch die Kaufpreise deutlich höher als auf dem Land.

Wer hingegen ländlich gelegene Objekte bevorzugt und den dadurch längeren Arbeitsweg in Kauf nimmt kann deutlich einsparen. Zudem sind die ländlich geprägten Grundstücken meist deutlich größer, wogegen die städtischen Flächen – nicht zuletzt wegen der großen Nachfrage und den zum Teil immens hohen Kosten – deutlich kleiner ausfallen.

Wesentliche Punkte beim Immobilienkauf

Da Kaufobjekte in der Regel langfristig genutzt werden sollte solch ein Kauf auch wohl überlegt sein. Die folgenden vier Punkte stellen wesentliche Fakten dar über die sich einzelne Objekte definieren. So kann bereits im Vorfeld eine Selektion der entsprechenden Angebote erfolgen, sodass die tatsächliche Auswahl an Objekten schnell eingegrenzt werden kann.

Wohnfläche

Je nach Anzahl der Familienmitglieder und den eigenen Interessen (zum Beispiel Hobbyraum, etc.) kann die gewünschte Wohnfläche durchaus variieren.

Grundstücksfläche

Während die Grundstücke an gewerblichen Objekten oftmals reichlich ausfallen (Parkplätze, Ladeflächen, etc.) so kann die entsprechende Fläche an Wohnungen oder Häusern durchaus geringer ausfallen. Daher ist es wichtig, dass die gewünschte Grundstücksfläche vorab konkret definiert wird.

Baujahr

Während viele ältere Immobilien oftmals zu günstigen Preisen angeboten werden so scheinen die Preise für neue Häuser und Wohnungen ins nahe Unermessliche anzusteigen. Zwar erscheint der günstige Kaufpreis zunächst als Schnäppchen – jedoch sollten hierbei unbedingt anstehende Sanierungs- bzw. Renovierungskosten berücksichtigt werden. Denn nicht wenige Kunden erfreuen sich zunächst an einem scheinbar günstigen Angebot und erschrecken dann an den entsprechenden Folgekosten.

Ausstattungsmerkmale

Einige zum Kauf ausgeschriebene Häuser überzeugen durch klassische Schlagwörter und werten damit das gesamte Objekt auf. Neben Sauna, Einbauküche und begehbarer Kleiderschrank wird auch immer häufiger ein integrierter Pool mit verkauft. Wer daher viel Wert auf eine gehobene Ausstattung legt sollte bei der Immobiliensuche auf solche Anmerkungen gezielt achten.

Immobilienmakler als fairer Partner

Wer sich für den Kauf von Haus oder Wohnung entscheidet hat prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder begibt er sich auf eine private Immobiliensuche oder er kontaktiert einen professionellen Immobilienmakler. Dieser kann seine Angebote mit den Anforderungen des Kaufinteressenten entsprechend abgleichen, sodass anschließend Hausbesichtigungen durchgeführt werden können. Sobald ein Immobilienkauf durch einen Immobilienmakler zustande kommt wird sich dieser um alle anfallenden Verpflichtungen (Notartermin, etc.) kümmern, sodass Käufer und Verkäufer keinerlei organisatorische Aufgaben erledigen müssen.

Immobilienkauf als Altersvorsorge

In Zeiten geringer Zinsen für das eigene Ersparte entscheiden sich immer mehr Personen für den Hauskauf als Altersvorsorge. Denn ein eigenes Haus wird langfristig nicht nur die sonst anfallende Monatsmiete ersetzen, sondern bei einem möglichen Verkauf auch wieder bares Geld einbringen. So raten mittlerweile immer mehr Fachleute zum klassischen Eigenheim, da dieses die zur Zeit beste Absicherung für die Zukunft bedeutet.

Ein Haus kaufen und dabei Geld sparen

Normalerweise ist der Neubau eines Objekts teurer, als wenn ein altes Haus erwirbt. Ein Altbau hat dadurch, dass er schon viele Jahre steht und zwischenzeitlich andere beherbergt hat, an Wert verloren. Dies hat jedoch nicht zu bedeuten, dass das Gebäude in einem schlechten Zustand ist, und hat erneut den Vorteil, dass es beim Kauf günstiger ist. Jedoch sollte man vor dem Erwerb ganz genau prüfen, ob es sich selbst unter Berücksichtigung folgender Fragen noch rentiert:

  • Sind Sanierungsarbeiten nötig? Und wenn ja, welche Kosten kommen da auf einem zu?
  • Entspricht das Haus den persönlichen Anforderungen oder sind Einschränkungen zu akzeptieren?
  • Existieren bereits alle nötigen Anschlüsse?
  • Sind Baumängel vorhanden oder wurde das Objekt schon mehrmals saniert?
  • In welcher Höhe sind Maklergebühren zu entrichten?

Ein großer Vorteil beim Kauf eines Eigenheims ist, dass man sich viel Zeit und Arbeit sparen kann. Gerade, wenn lediglich kleine Sanierungsarbeiten nötig sind, ist es sehr komfortabel, wenn man in das Objekt einziehen und auf das nervenaufreibende Bauen verzichten kann. Zudem kann beim Hauskauf viel besser kalkuliert werden, welche hohen Ausgaben zu bewältigen sind, da der Kaufpreis letztlich festgesetzt ist. Jedoch darf man auf keinen Fall vergessen, dass selbst das Herrichten mit hohen Ausgaben verbunden sein kann.

Man sollte niemals eine Immobilie kaufen, ohne davor einen Sachverständigen zur Rate zu ziehen, der den tatsächlichen Objektwert schätzt und die kommenden Investitionen überschlägt. Was bei der ersten Besichtigung wie ein Traumhaus ausschaut, kann beim genaueren Betrachten erhebliche Mängel aufweisen. Schlimmstenfalls ist das Gebäude sogar abbruchreif, auch wenn man es von außen nicht vermutet.

Bauen oder Kaufen – was nun?

Ob man sich für einen Hausbau oder das Kaufen entscheidet, ist abhängig vom eigenen Ermessen. Beim Bau des Eigenheims kann man alle seine eigenen Vorstellungen realisieren. Doch prinzipiell sollte man das Kaufen nicht gleich ausschließen und exakt vergleichen. Man kann sich viel Zeit, Nerven, Geld und den Bau eines Hauses sparen. Zudem gibt es angefangen vom Reihenhaus bis hin zum Einfamilienhaus oder sogar einer Villa zahlreiche attraktive Objekte in sämtlichen Größen und Preisklassen. Einige von diesen sind wie neu. Wichtig hier sollte daher sein, wie viel Geld man noch extra zum Kaufpreis investieren muss, ob einem die Lage, der Grundriss, die Einrichtung und vieles mehr gefallen, wie der Allgemeinzustand des Objekts ist usw. Selbst eine gebrauchte Immobilie kann zu einem Traumhaus werden.

Finanzierung

Unabhängig davon, ob gebaut oder gekauft wird, sollte die Finanzierung auf soliden Grundlagen stehen. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, umso weniger Geld muss teuer geliehen werden. Die Nebenkosten wie die Grunderwerbssteuer, Maklerprovisionen oder die Notargebühren sollten in jedem Falle als Eigenkapital zur Verfügung stehen.

An dieser Stelle kommt für viele nochmals die Frage nach den Gesamtkosten auf. Daher ist die Entscheidung zwischen einem Neubau oder dem Kauf eines Altbaus immer eine sehr individuelle, die oft eine Gratwanderung zwischen eigenen Ansprüchen und der Bezahlbarkeit darstellt.

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Neubau

Dieser bietet dem Vorteil einer großen Gestaltungsfreiheit bei der Auswahl des Grundstückes, der Haustechnik sowie der Raumaufteilung. Das gilt überwiegend auch für Fertighäuser oder Generalunternehmer-Modelle, denn im Grunde ist das Aussehen des eigenen Hauses lediglich eine Frage des eigenen Geldbeutels. Zudem bietet der Neubau die Möglich, den Traum vom “Häuschen im Grünen” verwirklichen zu können. Allerdings ist der Neubau meistens teurer als der Kauf eines Altbaus.

Kauf eines Altbaus

Bei dieser Variante ist die Auswahl eingeschränkt, was die Wünsche nach der Raumaufteilung und die Größe des Grundstücks angeht. Wahlfreiheit hat man lediglich in Bezug auf die Lage. Man muss sozusagen nehmen, was der Markt hergibt.

Das muss jedoch kein Nachteil sein. Der Erwerb eines Altbaus kostet zumeist weniger als ein Neubau und im günstigsten Falle kann ein Schnäppchen ergattert werden. Jedoch muss im Vorfeld der Renovierungs- und Pflegeaufwand genau ermittelt werden. Dafür zieht man am besten Fachleute und Sachverständige hinzu.

Energiekosten

Auch diese können zu einem wichtigen Kriterium werden. Neubauten werden in der Regel nach den neuesten Energiestandards entworfen und gebaut. Bei Altbauten wird es schon etwas schwieriger. Bei ihnen wird der Aufwand für die energetische Sanierung entscheidend. Die Energiekosten können etwa durch den Bau oder Kauf spezieller Haustypen, wie dem Energiesparhaus oder dem Passivhaus, deutlich gesenkt werden.

Alternative: Ein Grundstück kaufen und später bauen

Entscheidet man sich für diese Variante, ist es sehr wichtig, die baurechtlichen Anforderungen zu erfragen und zu beachten. Denn es ist nicht unüblich, dass es gewisse Fristen für die Bebauung zu beachten gilt. Besonders gilt dies für kommunale Bauplätze.

Weitere Informationen zum Hauskauf oder Hausbau

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