Immobilie kaufen – Tipps und Checkliste für den Immobilienkauf

Sie möchten eine Immobilie kaufen und sind auf der Suche nach passenden Tipps und Ratschlägen? Hier finden Sie alles, was Sie dazu wissen müssen!

Nehmen Sie sich 4 Minuten Zeit und lesen Sie diesen Text aufmerksam durch!

Walmdach - Dach für das Haus im nordischen Stil

Quelle: bigstock.at, ID: 105645614

In der heutigen Zeit entscheiden sich immer mehr Personen für eine eigene Immobilie. Denn ein eigenes Zuhause bedeutet nicht nur Individualität, sondern stellt auch eine finanzielle Absicherung dar. Doch damit dieser Kauf auch tatsächlich den gewünschten Effekt erzielt sollte der gesamte Kaufprozess gut vorbereitet und intensiv durchdacht sein. Denn in der Regel wird eine Immobilie nur einmal im Leben erworben – und sollte demnach auch auf die persönlichen Belange perfekt abgestimmt sein.

Checkliste: In 5 Schritten vom Immobilienkauf zum Einzug

Welche Dinge es beim Immobilienkauf zu beachten gibt, welche Möglichkeiten den Käufern zu Verfügung stehen und wie sich ein späterer Umzug schnell und stressfrei erledigen lässt wird nun im Folgenden näher erläutert.

Schritt 1: Die Finanzen im Blick

Der wichtigste Aspekt beim Immobilienkauf stellt die eigene finanzielle Lage dar. So sollte sich jeder Immobilieninteressent zunächst folgende Fragen stellen:

  • Wie groß ist mein Eigenkapital?
  • Habe ich ein geregeltes (regelmäßiges) Einkommen? Wenn ja, wie hoch ist es?
  • Über welchen Zeitraum hinweg möchte ich ein Darlehen abbezahlen (nur kurzfristig oder über mehrere Jahrzehnte hinweg)?
Hausbau finanzieren mit Vollfinanzierung
Haus finanzieren – Quelle: bigstock.at, ID: 479522

Erst wenn diese Fragen geklärt sind sollte der Immobilienmarkt ins Auge genommen werden. Parallel dazu können bereits erste Kontakte zu unterschiedlichen Banken aufgenommen werden um Beratungsgespräche zum Thema “Finanzierung” in Anspruch zu nehmen. Nachdem die eigenen finanziellen Möglichkeiten offen gelegt wurden können die Banken erste Details zu einer möglichen Finanzierungssumme nennen – mit den entsprechenden Verzinsungen. Grundsätzlich gilt: Je größer das Eigenkapital und/ oder das monatliche Einkommen der Kunden ist umso höher wird auch das Angebot der Finanzierungssumme sein.

Durch den Vergleich der unterschiedlichen Angebote können die Kunden nicht nur die Finanzierungshöhe, sondern auch den jeweiligen Zinssatz vergleichen. So können sie bereits bei der Finanzierung zum Teil große Summen einsparen.

Schritt 2: Auf die richtige Immobiliensuche setzen

Sobald eine konkrete Vorstellung der Finanzierungshöhe gegeben ist kann mit der konkreten Immobiliensuche begonnen werden. Dabei stehen den Kunden unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl:

Zum einen können Sie sich für die persönliche Immobiliensuche entscheiden, bei der sie ganz alleine Ausschau nach passenden Immobilien halten. So können nicht nur regionale Ortschaften abgefahren, sondern auch Anzeigen in Zeitungen eingesehen werden. Zeitgleich lassen sich auch Inserate in Onlineportalen einsehen, wo sowohl private wie auch gewerbliche Verkäufer entsprechende Immobilien zum Kauf anbieten. Wer sich für diese Art der Immobiliensuche entscheidet muss nicht nur viel Zeit einplanen, sondern auch viel Geduld aufbringen. Denn oftmals entscheidet hier der Zufall ob ein Kunde eine passende Immobilie findet – oder eben nicht!

Wer das gesamte Prozedere deutlich schneller und professioneller angehen möchte sollte Kontakt zu einem Immobilienmakler aufnehmen. Dieser hat sich ausschließlich auf die Vermittlung von Immobilien spezialisiert, kann eine große Ansammlung von Gebäuden vorweisen und ist auch mit allen weiteren Belangen (Vertragsaufsetzung, etc.) vertraut. In einem ersten Kontakt werden dann alle Erwartungen des Kunden festgehalten (Kaufpreishöhe, Lage, Wohnfläche, etc.), sodass der Fachmann die unterschiedlichen Angebote nach diesen Anforderungen abfragen kann. Auf diese Weise lassen sich deutlich schneller und meist mehr Immobilien finden die die Kunden interessieren könnten.

Schritt 3: Die Immobilienbesichtigung

Sollte eine Immobilie beim Kunden großes Interesse geweckt haben kann ein Besichtigungstermin vereinbart werden. Grundsätzlich gilt, dass bei diesem Termin möglichst mehrere Personen mitgehen sollten um letztendlich einen objektiven Eindruck gewinnen zu können. Neben den tatsächlichen Kaufinteressenten sollten auch Fachleute (Architekten, Maurer, Elektriker, etc.) anwesend sein um den baulichen Zustand der Immobilie bewerten zu können.

Um das Gesehene später aufarbeiten zu können dürfen bei den Besichtigungen auch oftmals Fotos gemacht werden (dies muss jedoch im Vorfeld unbedingt mit dem Besitzer abgesprochen werden!). Sollte auch nach der Erstbesichtigung das Interesse an der Immobilie weiterhin groß sein sollte die Immobilie auch weitere Male besucht werden um detaillierte Dinge aufzunehmen – wie zum Beispiel die tatsächliche Größe einzelner Räumlichkeiten.

Haben sich die Interessenten letztendlich für die Immobilie entschieden kann ein Termin für die Unterzeichnung des Kaufvertrages vereinbart werden.

Schritt 4: Der Kaufvertrag als wichtigstes Dokument

Vertrag unterzeichnen
Kaufvertrag | Quelle: pixabay.com

Erst mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages wird der Immobilienwechsel offiziell gemacht. Bei solch einem Kaufvertrag handelt es sich um ein wichtiges Dokument, das ausschließlich durch die Anwesenheit eines Notars Gültigkeit erhält.

Wurde der Immobilienkauf auf privater Ebene abgewickelt, so müssen sich beide Parteien um einen entsprechenden Notar bemühen. Wer vorab hingegen einen Immobilienmakler kontaktiert hat braucht sich um Nichts kümmern – denn die Arbeit eines Maklers ist erst dann beendet wenn der Kaufvertrag unterzeichnet wurde. Somit liegt es in seinem Aufgabenbereich einen entsprechenden Notartermin zu vereinbaren.

In der Regel handelt es sich bei den Kaufverträgen um standardisierte Ausführungen, die jedoch um beliebig viele Zeilen ergänzt werden können. So kann die Zahlungsphase individuell festgelegt und auch der Verbleib an einzelnem Hausrat aufgelistet werden. Erst wenn beide Parteien – der Verkäufer und auch der Käufer – mit der Fassung des Vertrages einverstanden sind kann dieser von Beiden unterzeichnet werden. Durch die Unterschrift des Notars wird der Kaufvertrag gültig, sodass von diesem Moment an die Immobilie an den neuen Besitzer übergeht.

Schritt 5: Der Umzug in die neue Immobilie

Sobald der Kaufvertrag unterschrieben ist kann mit der Planung des Umzuges begonnen werden. Damit das gesamte Projekt möglichst entspannt und zeitnah abgewickelt werden kann sollte ein professionelles Umzugsunternehmen kontaktiert werden welches sich mit den unterschiedlichen Aufgabenbereichen befasst. Neben den Behördengängen werden auch sämtliche Arbeiten im Bereich des Verpackens, Verladens und des Transportes übernommen, sodass die Kunden einen durchaus entspannten Umzug erleben können.

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