Swimmingpool bauen im Garten – Kosten, Aufbau & Tipps

Sobald der Sommer angekommen ist und die Temperaturen über 30 Grad steigen, ist es sehr schön, wenn man einen eigenen Swimmingpool im Garten hat.

Nehmen Sie sich 4 Minuten Zeit und lesen Sie diesen Text aufmerksam durch!

Pool im Garten

Sobald der Sommer angekommen ist und die Temperaturen über 30 Grad steigen, ist es sehr schön, wenn man einen eigenen Swimmingpool im Garten hat. Hier kann sich mit der ganzen Familie abgekühlt werden, wenn es immer wärmer wird.

Der eigene Swimmingpool – Badespaß im heimischen Garten

Swimmingpool im eigenen Garten
Swimmingpool (Quelle: bigstock.at)

Häufig fehlt einfach die Zeit oder auch das Geld, um im Sommer mit der ganzen Familie an die See zu fahren. Und wer dann einen Swimmingpool im eigenen Garten hat, kann trotzdem für Erfrischung sorgen. Zudem muss hier nicht lange in einer Schlange, wie es häufig vor einem Freibad der Fall ist, gewartet werden. Somit ist der Pool die eigene kleine Wellnessoase, die immer dann genutzt werden kann, wenn einem danach ist.

Vorteiles eines eigenen Swimmingpools

  • Man hat die Kinder immer im Blick: Wenn der Nachwuchs im eigenen Pool planschen kann hat dies den Vorteil, dass sie nicht alleine oder mit Freunden an einen See fahren, an dem sie nicht dauerhaft im Blick der Eltern sind.
  • Ein Pool animiert zum Sport: Häufig ist es die fehlende Motivation, sich nach einem anstrengenden Arbeitstag noch zum Schwimmbad zu begeben, um ein paar Bahnen zu ziehen. Hat man ein eigenes kleines Schwimmbad direkt vor der Tür, kann man sicherlich eher zum Sporttreiben motivieren. Zudem gibt es dann auch keine Ausreden mehr, denn ein Swimmingpool ist nicht gerade eine günstige Angelegenheit und sollte daher auch regelmäßig genutzt werden. Wer sich etwas Abwechslung wünscht, kann zudem auch etwas Wassergymnastik oder sogenannte Aqua-Zumba-Partys mit Freunden organisieren.
  • Schwimmen ist gesund: Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Denn hierbei werden die Muskeln und Gelenke geschont. Zudem werden unterschiedlichste Muskelgruppen trainiert und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Somit eignet sich Schwimmen eigentlich für jeden Menschen, egal ob jung oder alt.
  • Eigenes kleines Paradies: Ein Swimmingpool kann zu unterschiedlichsten Zwecken genutzt werden, wie zum Beispiel für diverse Gymnastikübungen, zum Schwimmen oder einfach um am Wasser zu relaxen. Somit wird er im Sommer zum Mittelpunkt und zu einem eigenen kleines Paradies für die ganze Familie.

Was kostet ein Swimmingpool?

Früher war ein Swimmingpool lediglich für reiche Menschen bestimmt. Heutzutage gibt es jedoch auch schon Modelle, die günstig erworben werden können. Zum Beispiel gibt es diverse Fertigpools oder Aufstellpools, für die nicht mehr als 1.000 Euro bezahlt werden müssen. Natürlich gibt es aber auch Edelstahlpools, die qualitativ hochwertig und dementsprechend teurer (mindestens 30.000 Euro) sind. Nach oben ist die Grenze jedoch offen.

Welche Arten an Swimmingpools gibt es?

Pool im Garten
Pool im Garten (Quelle: bigstock.at)

Ein Gartenpool ist nicht gerade günstig, aber dafür auch sein Geld wert. Nicht nur die Materialien sind teuer, sondern auch das Mieten eines Baggers und diverser anderer Maschinen kann Einiges kosten. Denn viele Gartenpools werden in den Boden eingelassen und so muss das Loch hierfür erst ausgehoben werden. Und wenn hierfür auch Arbeiter engagiert werden müssen, entstehen auch hierfür Kosten.

Das Aufstellbecken (Swimmingpool mit Stahlwand)

Wie schon erwähnt ist der Aufstellpool eine günstige Variante, sodass lediglich um die 1.000 Euro für einen solchen bezahlt werden müssen. Die meisten Modelle haben eine runde Form und eine Wassertiefe von 1,20 Meter. Ein solcher Pool kann ganz einfach aufgestellt werden, sodass keine Hilfe von Handwerkern benötigt wird.

Der Fertigpool (Swimmingpool aus GFK)

Etwas teurer ist der sogenannte Fertigpool, für den ungefähr 5.000 Euro bezahlt werden müssen. Er besteht zumeist aus besonders robustem Kunststoff und wird in eine zuvor vorgenommene Ausschachtung eingesetzt. Die Anschlüsse und Pumpen werden schon im Vorfeld montiert.

Der Schwimmteich

Eine sehr besondere Ausführung ist der Schwimmteich, für den schon ganze 10.000 Euro an Kosten anfallen. Er ist sehr naturbelassen und kann somit ideal in das Erscheinungsbild eines jeden Gartens eingepflegt werden. Hierfür wird jedoch relativ viel Platz im Garten benötigt, sodass sich der Schwimmteich nur für große Grundstücke eignet.

Das Edelstahlbecken

Das Edelstahlbecken ist mit Preisen ab 30.000 Euro die komfortabelste aber auch die teuerste Variante des Swimmingpools. Der große Pluspunkt ist sicherlich die besondere Ästhetik, die ein Edelstahlbecken mit sich bringt. Zudem ist es sehr beständig und langlebig. Das Wasser kann sehr schnell aufgeheizt und die erzeugte Wärme auch sehr lange erhalten werden.

Was gilt es zu noch zu beachten?

Zunächst sollten nicht nur die Kosten für die Anschaffung eines Swimmingpools beachtet werden, sondern auch diese, die langfristig entstehen. Denn ein Pool sollte in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Zudem werden auch verschiedene Mittel benötigt, die gegen Algen eingesetzt werden oder aber die Wasserqualität verbessern. Auch kann es immer mal wieder vorkommen, dass diverse Reparaturen anstehen. Zudem sollte eine möglichst hochwertige Abdeckplane gleich mitgekauft werden, um den Pool und das Wasser vor diversen Verunreinigungen zu schützen.

Der Pool sollte möglichst an einem Platz aufgestellt werden, an dem möglichst kein Schatten, keine Bäume und auch kein Wind vorhanden sind. Denn wenn die Sonne direkt auf das Wasser scheinen kann, muss der Pool nicht so stark beheizt werden. Bäume sollten ebenfalls nicht in unmittelbarer Nähe zum Swimmingpool stehen, da ansonsten viele Blätter im Wasser landen könnten. Damit niemand in den Pool fallen kann, sollte zudem eine Abdeckplane vorhanden sein. Zusätzlich sollte um das Grundstück ein ungefähr 1,20 Meter hoher Zaun gezogen werden.

Schönes Extra – die Gartendusche

Eine Gartendusche kann eine schöne Ergänzung zum Swimmingpool darstellen. Auch sie sollte möglichst aus robusten Materialien bestehen, wie zum Beispiel aus Aluminium, Edelstahl und Messing. Viele Modelle können mobil eingesetzt werden und sind mit einem praktischen Erdspieß ausgestattet. Somit kann man sie eigentlich überall nutzen, wo es eine Rasenfläche gibt. Auch eine kleine Rutsche kann nachgerüstet werden und für viel Spaß sorgen. Wenn es sich um einen etwas größeren Swimmingpool handelt, kann auch ein Sprungbrett nachgerüstet werden. Um dieses zu verwenden, muss jedoch das Wasser eine ausreichende Tiefe aufweisen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte hierzu ein Fachhändler befragt werden.

Weitere Informationen zum Swimmingpool im Garten finden Sie online unter:

Swimmingpool bauen im Garten – Kosten, Aufbau & Tipps
5 (100%) 3 Stimmen