Gartenpumpe – Bewässerung und Entwässerung im Garten – Hauswasserwerke

Wer seine Pflanzen, seine Beete oder seinen Gartenteich mit sauberem Wasser bewässern oder entwässern möchte, kommt an einer Gartenpumpe nicht vorbei. Alle Informationen zur Be- und Entwässerung mit einem professionellen Pumpensystem finden Sie hier!

Was ist eine Gartenpumpe und wofür ist sie gut?

Die Bezeichnung Gartenpumpe ist ausschließlich ein Oberbegriff für diverse Pumpentypen, z.B. Kolben-, Kreisel- oder Zahnradpumpe. Alle Gartenpumpen werden im Outdoorbereich, sprich: im Garten eingesetzt. Die Pumpen haben eine Gemeinsamkeit: Sie besitzen einen Generator, der durch Benzin oder Strom in der Lage ist, genügend Energie zu erzeugen, um durch genügend Druck das Vorhaben der Bewässerung oder Entwässerung umzusetzen.

Hierbei ist es unwichtig, ob die Gartenpumpe für den Gartenteich bereitgestellt wird, oder ob der Garten mittels Pumpe und Drainagesystem bewässert wird. Der Pumpenbetrieb erfolgt auch bei mobilen Gartendusche.

Rasen und Beete werden durch Gartenpumpen bewässert. Sie werden auch als Zubringer innerhalb eines Gebäudes für das Wassernetz genutzt. Sie kommen ebenfalls für Bereitstellung von Brauchwasser an Toilettenspülungen zum Einsatz.

Zur Entwässerung und Bewässerung des Gartens

Gartenpumpen werden auf diverse Art und Weise zur Entwässerung und Bewässerung verwendet. Sie fördern Wasser aus Brunnen, Zisternen, Bachläufen sowie sonstigen Auffangbehältern und transportieren es mit Druck an Bewässerungsorte im Garten oder füllt die Wasserspeicher von WC-Spülen in Häusern.

Viele Beetarten, wie das Hochbeet oder das Kräuterbeet (die Kräuterschnecke), brauchen eine ständige Bewässerung, um in den heißen Monaten genug Feuchtigkeit und Flüssigkeit zu bekommen. Hierfür ist beispielsweise ein Pumpensystem ideal geeignet.

Teichpumpe

Als Teichpumpe können Teiche, Vorratstank und Becken befüllt oder leer gepumpt werden. Die Gartenpumpe leitet das Wasser mit Druck weiter und deswegen können effizient Bewässerungssysteme von fast allen Modellen betrieben werden. Durch den Druck können mit den richtigen Geräten Gehwege und Terrassen gründlich gereinigt werden.

Die Gartenpumpe ist nicht wirklich für das Abpumpen überlaufender Keller geeignet. Im Wasser befindet sich oftmals Dreck und Schlamm. Alle Gartenpumpen sind nur für die Förderung von sauberem Wasser geeignet.

Worauf muss man beim Kauf achten?

Gartenpumpe
Gartenpumpe (bigstock.at – 35090552)

Bei der Selektion der perfekten Gartenpumpe stehen vordergründig die benötige Förderhöhe und die Förderleistung im Mittelpunkt. Die Förderleistung bestimmt die Menge des Wassers, die in einem festgelegten Zeitraum gepumpt werden soll. Im Handel sind Pumpen zwischen 2.900 bis 110.000 Litern Förderleistung erhältlich. Die richtige Leistung ist wichtig und ein wenig Reserven sind einzukalkulieren. Beim Kauf sollte man Förderhöhe und Förderpumpe berücksichtigen, um die beste Leistung für den eigenen Bedarf zu erzielen.

Bei steigender Fördermenge ist im Regelfall auch Stromverbrauch höher, jedoch die notwendige Wassermenge ist deutlich schneller am gewünschten Ort. Die Höhenunterschiede vom Erdboden bis zum Brunnengrund sind nicht allein entscheidend, auch der Streckenverlauf per Schlauch ist einzukalkulieren.

Als nächster Schritt steht die Frage, ob eine strom- oder benzinbetriebene Gartenpumpe selektiert werden soll. Der kabellose Einsatz ist der Vorteil bei einer Pumpe mit Benzinbetrieb. Diese Gartenpumpen sind überall und zu jedem Zeitpunkt einsetzbar. Nachteilig ist die Lautstärke und der Abgasgeruch. Zudem sind benzinbetriebene Pumpen im Gegensatz zu Gartenpumpen mit Strom ein wenig teurer.

Was kostet eine Gartenpumpe durchschnittlich?

Der Preis für eine Gartenpumpe liegt im Schnitt bei etwa 50,- Euro aufwärts. Der Preis spielt eine wichtige Rolle, um den Geldbeutel nicht zu sprengen und die richtige Pumpe für das notwendige Einsatzgebiet zu finden. Bei den Preisen gibt es zahlreiche Varianten. Es werden preiswerte Modelle unter 300,- Euro angeboten, ebenfalls sind teurere Gartenpumpen ab 300,- Euro aufwärts erhältlich.

In der Anschaffung sind strombetriebene Pumpen günstiger. Geringer sind ebenfalls die Kosten für Wartung und Unterhaltung. Deswegen kommen Gartenpumpen im Strombetrieb oft in Privathaushalten zum Einsatz. Ein Nachteil bei Gartenpumpen im Strombetrieb ist das Kabel und eine Steckdose in der Nähe des Standortes. Elektrische Pumpen sind ein wenig schwächer in der Leistung als Pumpen mit Benzin.

Darauf sollte man achten!

  • Elektrische Pumpen sollten über einen Spritzwasserschutz für alle Strom leitenden Teile verfügen. Eine Ablassschraube ist wichtig, um Frostschäden zu vermeiden.
  • Zum Schutz der Pumpe und einem längeren und problemlosen Einsatz ist ein integrierter Vorfilter notwendig.
  • Durch das leicht saure Teich- und Regenwasser können Stahlteile korrodieren. Hochwertige Materialien, z.B. Pumpen aus Kunststoff oder Edelstahl bieten Langlebigkeit.

Welche Vorteile hat eine Gartenpumpe?

Gartenpumpen fördern Wasser zuverlässig und Strom sparend an den gewünschten Ort. Langfristig ist das Bewässern mit der Gartenpumpe effektiver und sparsamer, als die Nutzung von Wasser aus der Hauswasserleitung. Regen- oder Brunnenwasser ist wegen der Wasserqualität besser für Pflanzen, als Wasser aus dem Hauswasserbereich.

Welche verschiedenen Arten gibt es?

Garten bewässern
Garten bewässern (bigstock.at – 94829849)

Bei großen Wassermengen aus einer niedrigen Tiefe ist eine Tauchpumpe vorteilhaft. Durch den geringen Druck ist sie zum Auspumpen von Swimmingpools oder Regentonnen gut geeignet. Für überschwemmte Keller sollte eine Flachsaugerpumpe zum Einsatz kommen und nimmt durch ihre Konstruktion sogar minimale Wassermengen auf.

Zur Förderung von Wasser aus größeren Tiefen ist eine Tauchdruckpumpe zu empfehlen. Die Förderhöhe beträgt zwischen 50 bis 100 Meter. Im Gegensatz zu klassischen Tauchpumpen ist die Fördermenge nicht so hoch. Für die Bewässerung eines Gartens ist die richtige Wahl eine Bewässerungspumpe. Sie zeigt einen hohen Maximaldruck und eine hohe maximale Fördermenge und verfügt mehrere Anschlussmöglichkeiten.

Die Tiefbrunnenpumpe eignet sich zur Wasserförderung aus tiefen Bohrbrunnen wegen ihres sehr geringen Durchmessers. Zur Förderung von starken Verunreinigungen in flüssiger Form ist eine spezielle Schmutzwasser-Tauchpumpe notwendig. Die Pumpe ist besonders belastbar und besitzt einen powervollen Motor.

Gartenpumpenzubehör

Für die Inbetriebnahme einer Gartenpumpe ist eventuell Zubehör notwendig. Für den Betrieb außerhalb des Wassers ist ein robuster Saugschlauch notwendig. Beim Ansaugvorgang entsteht Vakuum und der Schlauch muss durch seine Stabilität diesen Stand halten. Der Saugschlauch besteht aus stabilem Kunststoff und eine Spirale aus Kunststoff wurde zur Verstärkung integriert.

Zwischen Gartenpumpe und Saugleitung ist ein Rückschlagventil notwendig, damit das angesaugte Wasser in der Saugleitung bleibt. Empfehlenswert sind Vorfilter bei allen Hauswasserwerke, Hauswasserautomaten und Bewässerungspumpen bei fester Installation.

Beim installieren der Gartenpumpe ist auf eine gute Abdichtung aller Verbindungen zu achten. Dadurch kann in der Saugleitung Vakuum gebildet werden und das Wasser tritt nicht an anderen Stellen aus. Zum Beispiel ist hier ein Gewindeband geeignet.

Weitere Informationen zur Gartenpumpe finden Sie online unter:

Gartenpumpe – Bewässerung und Entwässerung im Garten – Hauswasserwerke
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